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Inklusion und Umgang mit Heterogenität

 

Seit 2009 bereichert Inklusion den Schulalltag, bringt jedoch große Herausforderungen durch zunehmende Heterogenität mit sich. Das Department verfolgt einen weiten Inklusionsbegriff, der zahlreiche Förderbedarfe und Hintergründe einbezieht, darunter verschiedene Lernvoraussetzungen, Gender und Migrationshintergründe. Um einen für alle Schüler*innen gemeinsamen und teilhabeorientierten Unterricht zu erreichen, werden Studierende am Department theorie- und praxisbezogen ausgebildet. Die Forschungsprojekte verbinden qualitative und quantitative Ansätze, deren Ergebnisse in die Lehre einfließen.

Folgende sind die aktuellen Projekte unter diesem Forschungsschwerpunkt:

Bildungsgerechtigkeit und Inklusion als Querschnittsaufgabe im Biologie-Lehramtsstudium (BInQ-Bio)

Bildungsgerechtigkeit und Inklusion als Querschnittsaufgabe im Biologie-Lehramtsstudium (BInQ-Bio)

__________________________________ Ziel des Projektes „BInQ-Bio“ ist es, Open Educational Resources (OER) zu entwickeln, um Bildungsgerechtigkeit und Inklusion querschnittlich im Biologie-Lehramtsstudium zu verankern. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bielefeld und Münster statt. In BInQ-Bio werden sechs barrierefreie, digital gestützte Lernmodule entwickelt, die bis zu 14 CPs umfassen und flexibel im Sinne eines modularen Baukastensystems genutzt werden können. BInQ-Bio unterliegt der Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. __________________________________ Leiterin: Jun.-Prof'in S. Fränkel
Unterrichtsplanungs-kompetenz für inklusionsorientierten Biologieunterricht in der ersten Phase der Lehrer:innenbildung

Unterrichtsplanungs-kompetenz für inklusionsorientierten Biologieunterricht in der ersten Phase der Lehrer:innenbildung

__________________________________ Die Planung von inklusionsorientiertem Biologieunterricht ist eine spezifische und anspruchsvolle Herausforderung für (angehende) Lehrkräfte, die mit Blick auf die zunehmende Vielfalt in den Klassenräumen mit Blick auf Sprache, Kultur, Gender, sozioökonomischen Hintergrund oder Beeinträchtigung jedoch immer relevanter wird. Um diesen Bedarfen bereits in der ersten Phase der Lehrer:innenbildung zu begegnen, wird im Rahmen dieses Projektes ein Seminarkonzept entwickelt und evaluiert, das Studierende auf die Planung inklusionsorientierten, heterogenitätssensiblen Unterrichts vorbereiten soll. __________________________________ Leiterin: Jun.-Prof'in S. Fränkel
Diagnostizieren und individuell fördern im (inklusiven) Chemieunterricht

Diagnostizieren und individuell fördern im (inklusiven) Chemieunterricht

__________________________________ Basierend auf den Erkenntnissen aus der Chemielehrerbildung richtet sich der Blick des Projekts auch auf die Schüler*innenseite. Es geht darum angemessene Diagnose- und Differenzierungsmaßnahmen zu entwickeln und diese im Hinblick auf ihre Lernförderlichkeit für Schüler*innen zu evaluieren. __________________________________ Leiterin: Prof. K. Groß